Übersichtskarte

Sonntag, 27.04.2014

Auf geht´s zu den Regenbögen in Rainbow Beach!

Regenbogen!

Nach einer Nacht im Tiefschlaf, verbrachten wir unseren letzten Tag in Noosa Fast ausschließlich im coles (Supermarkt). Da unser eigentlicher Plan, mal eine Runde zur Wäscherei zu gehen, aufgrund des Umzugs der „laundry“ nicht mehr möglich war, hatten wir also genug Zeit bis zur Busabfahrt am späten Nachmittag uns unserem Essensplan der nächsten Tage zu widmen. Vielleicht kann ich an dieser Stelle mal etwas über das Kochen, Essen und Überleben als Backpacker schreiben.

Zum einen gibt es natürlich das Problem mit den teilweise sehr teuren Preisen wie z.B. alle Kosmetikartikel, bei denen man für das günstigste Shampoo oft nicht unter 6$ kommt und man für eine „normale“ NIVEA Creme mindestens 9$ bezahlt. In Relation zu anderen Supermarktartikeln stechen Kosmetika damit enorm heraus. Dann finde ich viele Gemüse- und Obstsorten teuer. Gerade wenn keine Tomatensaison ist, kann man rund 8$ oder 9$ für einen Kilogramm Tomaten ausgeben oder 6$/kg für Paprika. Allerdings toppt Käse so fast alles, weshalb ich (außer Frischkäse, meisten 4$ für 2x250g) noch nie Käse gekauft habe. Eine Kugel Mozzarella liegt so zwischen 8§ und 14$! Bei Camembert ist man ebenfalls ab 8$ dabei und wenn man einen Schnapper in Sachen Käse landen will, dann kauft man sich eine 300g Packung geraspelten Käse für „nur“ 5$.

Zum anderen habe ich bislang auch noch keinen Käse gekauft und so gut wir nie Yoghurt (auch sehr teuer), da man als herumreisende und nicht sesshafte Person natürlich immer wieder Probleme mit der Kühlung bekommt und da bei 30°C nichts wirklich frisch bleibt lässt man es dann lieber gleich sein. Neben den Preisen und der Kühlung kommen dann noch Faktoren wie das Unterbringen aller Lebensmittel und die Ausstattung + Zustand der Hostelküchen hinzu. Ersteres lässt sich recht einfach mit einer quadratischen Kühltasche für 2$ von coles lösen und in allen Hostels gibt es gemeinsame Kühlschränke, wo man seine beschriftete Tasche unterbringen kann und meistens auch einen Platz wo man alle anderen Lebensmittel (Gewürze, Dosen, Cracker) unterbringen kann. Beim zweiten Punkt muss man einfach Glück haben. Wohingegen man im „Dolphins Beach House“ eine eigene Küche mit quasi acht anderen hatte, musste man sich im Nomads mit allen Hostelgästen acht Kochplatten, drei Kühlschränke und eine kleine Auswahl an Küchenuntelsilien, wie scharfe Messe, Dosenöffner (wenn überhaupt vorhanden), usw., teilen (das Hostel hatte über 30 Zimmer, von denen sicher mehr als die Hälfte 16er Zimmer waren!). Hinzu kommt, dass Malena und ich scheinbar die einzigen waren, die ihr Geschirr abwuschen. So vergeht einen doch gelegentlich mal der Appetit nach einem prachtvollen Einkauf, wenn man dann einen Blick ins Waschbecken der stickigen Küche geworfen hat.

Wenn man jedoch alle Faktoren einigermaßen gut einkalkuliert und regelt, so kommt man zu folgendem Tagesessen (das Backpacker-Essen unterscheidet sich nicht wirklich voneinander, selbst wenn man kein Vegetarier ist, essen hier viele kein Fleisch, weil es einfach auch zu teuer ist):

Frühstück: Toast mit Nuss-Nougat-Creme oder Frischkäse + je nachdem was im Angebot ist (Gurken, Tomaten, Salat) ODER Haferbrei mit Früchten (meistens Bananen , Pflaumen oder Äpfeln, da diese gerade im Angebot sind)

Mittagessen: Da man meistens unterwegs ist, nimmt man sich Äpfel und Cracker mit.

Abendessen: Pasta mit Gemüse-Tomatensauce ODER Reis mit Gemüse und Soja- oder Süß-Sauersauce ODER eine Art Chilli sin Carne mit Toast oder Tortillas UND fast jeden Tag essen wir Salat, bei dem wir einfach ein paar Gewürze und Öl als Dressing nehmen und mal Mais, Gurke, Karotten oder Bohnen untermischen (zwei Salatköpfe kosten ca. 2$ und halten sich gute drei Tage)

Nach dieser kleinen Einführung in unseren Essensplan, könnt ihr euch jetzt also einen typischen 20$ Einkauf vorstellen. Da hier ebenfalls Ostern gefeiert wurde, haben wir noch Schoko-Oster-Schnäppchen geschossen, mit einem Osterhasen für 1,50$! Als wir dann unsere kleine Fotoaction, mit den kitschigsten Kuscheltieren, die „down under“ zu bieten hat, beendet hatten, trudelten wir ins Hostel zurück. Eigentlich dachte ich, dass ich die schönste Muschel von ganz Fraser Island mitgenommen hatte, allerdings entpuppte sich diese als schleimige Schnecke, die sich einen Weg über meine Tasche gebahnt hatte – zum Glück hatten wir den Wäschegang noch vor uns…

Plüschtieraktion!Die ...und ihre Spur!

Sonnenuntergang an einer Autobahnraststätte

Abends, nach einer zwei-stündigen Busfahrt, checkten wir im „Dingos“-Hostel im kleinen Rainbow Beach ein, von wo aus auch unsere Fraser Tour einige Tage zuvor gestartet war. Nach dem Abendessen, dieses Mal gab es dann wieder Reis + Gemüse mit Salat, chillten wir noch in den Hängematten des Hostels. Da wir eine deutsche, etwas zickige, vierköpfige Mädelstruppe im Zimmer hatten, die am nächsten Tag ihre Fraser Island Tour vor sich hatte und sich selbstverständlich bis Mitternacht über die Kleidungsauswahl für den nächsten Tag austauschte, entging es uns nicht, dass es am nächsten Morgen (an sich nur für alle Fraser-Tour-Leute) um 7.00am kostenlose Pancakes gab. Wenn es noch etwas zum Backpackeressen hinzuzufügen gibt, dann ist es, dass man alles was es an Mahlzeiten egal wo und wann umsonst gibt, mitnehmen sollte! Da uns die Mädels eh um 6.00am mit ihren kleinen gegenseitigen Zickereien weckten, begann unser morgen mit der Teilnahme an der frühen Pancake-Session.

Bis zu unserer nächsten Bustour, die am Abend startete, hatten wir noch den ganzen Tag in Rainbow Beach Zeit. Am Vormittag checkten wir einige Couchsurfer für unsere Ankunft in einigen Wochen in Adelaide aus und unterhielten und mit zwei anderen Mädels aus unserem Zimmer über deren Australienzeit und vor allem stellten wir alle vier fest, dass wir glücklich waren, dass wir jeweils einen so guten Travelmate haben! J Am Nachmittag gingen wir dann zu den langen und großen Sanddünen in Rainbow Beach und sahen tatsächlich mehrere Regenbögen! Warum genau der Ort so heißt ist glaube ich ein kleines Rätsel. Zum einen soll der Name an die Felsen, die in der Sonne in verschiedenen Farben scheinen, angelehnt sein. Zum anderen gilt er vielleicht auch den tatsächlich häufig erscheinenden Regenbögen…nach dem Strandspaziergang sind uns mal wieder die künstlerischen und bunten Verzierungen in Australien aufgefallen. Von Brisbane habe ich ja schon die Bilder von den Stromkästen gezeigt und immer wieder fallen einem hier bemalte Gegenstände oder, so wie in Rainbow Beach, bemalte öffentliche Toiletten auf. Generell gibt es hier überall öffentliche Toiletten, die bislang alle recht sauber und vor allem kostenlos waren. Da unser Bus abends fuhr, aßen wir noch eine Runde Pasta, bis wir uns für wieder einmal mehrere Stunden in den Bus nach 1770 (Town of seventyseventeen) setzten.

Toilettenhaus

Warum der Ort so heißt und welchem Wassersport wir uns dort widmeten, schreibe ich beim nächsten Eintrag! Euch allen wünsche ich noch frohe Ostern gehabt zu haben! :)

:)

Freitag, 25.04.2014

Fraser Island – die weltgrößte Sandinsel (imPoSand!)

Schnell wurde uns im Nomads Hostel in Noosa klar, dass wir froh waren nur diese Nacht dort verbringen zu müssen und wir uns davor für das Dolphins Beach Hostel entschieden hatten. Wir waren im 16er Dorm untergebracht, wo es unerwarteter Weise in der Nacht glücklicherweise leiser war. Um 6.00pm begann unsere kleine Fraser Island Einführung. Für alle, die noch nie was von Fraser Island gehört haben: Fraser Island ist die weltgrößte Sandinsel mit einer Fläche von rund 1800km² (das ist die 15-fache Fläche der gesamten ostfriesischen Inseln). Man setzt dort mit einer Fähre von Rainbow Beach mit einer Fahrzeit von ca. 15 Minuten rüber. Alles weitere zu der Insel später…

Sandinsel SandinselJedenfalls mussten alle Teilnehmer der 3-Tagestour an einer Infoveranstaltung, die im eigentlichen nur aus einem Film bestand, den der Bundesstaates Queensland vorschreibt, teilnehmen. Da wurden wir über die Natur und die Gefahren der Insel aufgeklärt und vor allem ging es um das Fahren im Auto. Unsere Tour war nämlich eine 4x4 Hire Tour, bei der wir mit vier Jeeps, in denen jeweils bis zu neun Personen saßen, in einer vierer Schlange über die Insel fuhren. Zudem wurden wir über die Dingos auf der Insel aufgeklärt. Dingos sind eine Art Wolfshunde, die an sich recht harmlos sind, aber man sollte jeglichen Kontakt (Füttern, Streicheln) mit ihnen verhindern. Nach dem Film mussten wir noch ein paar Zettel ausfüllen. Leider war das Fahren eines Autos erst ab 21 erlaubt und man musste mindestens drei Jahre Fahrpraxis haben, weshalb Malena und ich somit nicht befugt waren über den Strand zu heizen L Wir gingen früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen schon um 6.45 am auschecken mussten,  um unseren Busshuttle nach Rainbow Beach um 7.00am zu nehmen.  

Nur mit einem Rucksack und einer Leinentasche im Gepäck ging es dann mit einem kleinen Bus, in dem nur unsere Truppe war, los. Das restliche Gepäck, sprich der große Backpack musste im  Hostel im „luggage room“ verstaut werden. Insgesamt dauerte die Fahrt 1,5 Stunden. In Rainbow Beach angekommen teilten wir dann schon mal die vier Gruppen ein. Malena und ich waren zusammen mit einem brasilianischen-kolumbischen Paar, einer Japanerin, zwei Norwegerinnen und dem Tourguide mitsamt Freundin (die über Ostern mit bei der Tour dabei war) im ersten Auto. Insgesamt hatten wir eine durchmischte Gruppe. Neben unserem Auto teilten sich noch, zwei Dänen, ein holländisches und ein schottisches Paar, acht weitere Deutsche und einige Engländer auf die weiteren drei Autos auf. Unsere Gruppe bestand somit aus 29 Leuten.Bevor es auf die Fähre ging wurde selbstverständlich nochmal bei einem „bottle shop“ und einem „IGA“ angehalten um vor allem alkoholische Getränke und Snacks für die nächsten Tage zu kaufen, da alles auf Fraser Island super teuer ist. Weil wir über Ostern fuhren, kam Malena und mir die grandiose Idee, dass wir ja einen Osterhasen kaufen könnten, mit dem wir dann Bilder am Strand machen, die wir dann allen schicken. An sich eine gute Idee, nur funktioniert bei 30°C die Umsetzung dann doch nicht so super, sodass der Hase nach nur einer Stunde geschmolzen war und wir ihn in unserem Auto allesamt aßen.

Osterhase! Jeep 

Auf der Insel angekommen war unser erstes Ziel die „Champagne Pools“, die recht nördlich der Insel liegen. Alle Sehenswürdigkeiten liegen entweder auf der Ostküste oder aber im Inneren der Insel. Das Schwimmen ist im Meer gar nicht erlaubt, nur in den Seen oder den Bächen. Die „Champagne Pools“ waren für die erste Abkühlung also schon mal super! Obwohl diese recht klein sind, waren sie trotzdem überfüllt von Touristen. Generell ist uns in den nächsten Stunden und Tagen aufgefallen, dass viel mehr Menschen auf der Insel waren als erwartet. Wahrscheinlich lag das besonders an den Feiertagen. Zuvor dachten wir, dass man an vielen Stellen allein ist und nur mit seiner Tourgruppe unterwegs ist, allerdings bildeten sich teilwiese richtige Staus, wenn man an einer Strandecke nicht weiterkam, da gerade „low tide“ war. Trotzdem genossen wir die Abkühlung und saßen zusammen mit Anne und Emilie (die beiden Norwegerinnen) auf den Felsen.

Champagne PoolsZum lunch fuhren wir zu unserem Hostel, aber wir aßen vorerst nur da und bezogen noch nicht unsere Zimmer. Nachmittags ging unsere Tour dann zum „Indian Head“, einem schönen Felsen, von wo aus man eine tolle Sicht über die Insel hatte. Nach einem kleinen Fotoshooting und den ersten Bekanntmachungen unserer anderen Mitreisenden, fuhren wir bei Dämmerung zurück zum Hostel. Wir waren auf einem 4er Zimmer mit Anne und Emilie. Schon beim Beziehen der Zimmer begann Link uns den weiteren Plan des Abends und sein legendäres Trinkspiel zu erklären.  Wenn man sein Glas oder seine Tasse in der Hand hält und jemand ein 5 Cent Stück in den Becher wirft, so muss man den Inhalt in einem Zug austrinken. An sich simpel zu verstehen und auch nicht schwer zu verhindern, nur fing es dann an, dass Cent Stücke durch die Gegend flogen, man gleich nach dem man den Becher aufgefüllt hatte ein Geldstück darin auffand und, und, und... Letztendlich hatten wir einen sehr gelungenen Abend mit einigen kuriosen Geschichten (Einer der Dänen sprang nachts samt iPhone und Portemonnaie in den Pool, Anne (Norwegerin) verteilte kostenlos Essen, welches sie von einem Inder geschenkt bekommen hatte, Tina machte Bekanntschaft mit dem Secruity-Personal und last but not least verbrachten Malena und ich die Nacht auch auf dem Camping Platz). Nach dieser unerwarteten Hangover-Nacht ging es natürlich früh um 7.30 am weiter mit dem Programm!

Hostel Hostel Indian Head Indian Head Indian Head Ausblick vom Indian Head ausblick in die andere Richtung vom Indian Head

So startete Link (unserem Guide) morgens gleich weiter zur nächsten Attraktion, dem Lake McKenzie. Dies ist der größte See der Insel. Wenn die Sonne richtig steht, dann leuchtet er in den schönsten Farben und wirkt glasklar. Nach entspannten zwei Stunden (die ich mit zwei Litern Wasser abseits der Gruppe im Schatten verbrachte), heiterte sich meine Stimmung auf und die knappe Stunde Fahrzeit im schaukelnden Auto über die Sanddünen und die Hügellandschaft im inneren der Insel machte mir nichts mehr aus.

Lake McKenzie

Unser Mittagsessen, selbstgemachte Wraps, aßen wir an der „central station“. Da hier keine Busse auf der Insel fahren, ist dies einfach nur eine Art allgemeiner Treffpunkt mit Picknickstellen. Von dort aus machten wir eine kleine Führung durch den Wald und hörten uns Geschichten über Aborigines und Koalas an.

Central Station Central Station

Danach machten wir noch einen kurzen Stop am „Maheno Wreck“, einem alten Wrack, welches seit 1935 am Strand liegt. Irgendwie sollte es dort mal entfernt werden, wurde es aber nicht, sodass die Überreste noch zum Bestaunen am Strand liegen. Am späten Nachmittag kehrten wir ins Hostel zurück, sodass wir bis zum Abendessen ca. zwei Stunden Zeit hatten, in denen wir alle vier durchgehend schliefen um den Schlaf der letzten Nacht aufzuholen. Abends wurde wieder in oder vor der Bar getrunken, gelacht, getanzt und gefeiert…

 Maheno Wreck Maheno Wreck

Wie auch schon am Tag zuvor wurde der Morgen früh gestartet. Um 8:00 Uhr ging es los zum Lake Wabby, zu dem es eine gute halbe Stunde Fußmarsch durch das Buschlands Frasers bedarf. Als erste angekommen bestaunte ich die weiten Sanddünen in mitten der Insel. Nach einigen Minuten gelangte ich dann zu dem See, der meiner Meinung nach gar nicht in diese Sandlandschaft hinein passte. Generell fand ich diesen See um einiges beeindruckender als den Lake McKenzie. Nach dem See ging es dann noch zum Eli Creek (creek=Bach). Dort konnte man sich durch einen knapp einen Kilometer langen Fluss treiben lassen. Alle Stops an Seen oder Flüssen waren auch wirklich notwendig, da es jeden Tag um die 30°C, wenn nicht noch wärmer war. Am frühen Nachmittag aßen wir zum letzten Mal lunch auf der Insel, bevor es dann wieder zum Hostel ging.

Die Norwegerinnen und wir ...beim Versuch ein jump picture zu machen Malena und ich am Rumcaspern... Unsere tolle Fraser-Gruppe! :)

Abends in Noosa angekommen wurde noch ein wenig zusammen abgehangen und Pizza verdrückt. Später verabschiedeten wir uns noch von den Norwegerinnen und fielen nach diesen schönen, tollen, lustigen und besonderen Osterfeiertagen in einem tiiiiiiefen Schlaaaaf….

Freitag, 18.04.2014

Noosa – Das sonnige Urlaubsziel aller Reichen!

Aussicht vom Look Out Point Nachmittags in Noosa angekommen checkten wir im „Dolphins Beach House“ ein, einem fantastischen abgelegenen Hostel am Sunshine Beach. Bei dem Hostel hat man unten eine living area mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten. Dann gibt es oberhalb der Area mehrere kleine eigene Appartements, in denen zwei Räume (jeweils 4 – oder 5-Bett Zimmern) sind und man teilt sich zusammen mit allen Personen ein Badezimmer, eine Kochecke und den „chill-out“ Bereich mit Couch, Sesseln und Fernseher. Demnach herrscht eher eine persönliche und vertrautere Stimmung, da beispielsweise die Zimmer auch nicht abgeschlossen wurden. Leider konnten wir nicht mehr einkaufen, da alle Geschäfte bereits um 5.00 pm geschlossen wurden und wir uns nur noch schnell beim teuren Kiosk zwei Zwiebeln sicherten, damit wir Spaghetti mit Tomaten-Zwiebel-Soße essen konnten.  Am zweiten Tag regnete es den gesamten Tag, sodass wir leider (oder für mich zum Glück, endlich mal Regen!) den ganzen Tag im Hostel verbracht haben und nur zum Einkauf in die Stadt mit  Shuttle Bus vom Hostel gefahren sind. Am Abend aßen wir mit einem Holländer zusammen, der im Zimmer gegenüber wohnte und in Deutschland aufgewachsen war.  Wir begannen über unsere Reisen zu sprechen. Maurice ist schon seit einigen Monaten unterwegs und macht eine mindestens 9-monatige Weltreise, die er in Argentinien gestartet hat. Er ist einer von soooo vielen Menschen die man trifft hat und über dessen Geschichten man einfach nur Staunen kann und fasziniert ist. In den Niederlanden arbeitet er als Chemiker und hat sich so etwas „Sabbat Jahr“ gegönnt. Er hat uns eine Auswahl an Fotos von seiner 19-tägigen Antarktisreise gezeigt. Solche Bilder habe ich in meinem gesamten Leben wirklich noch nie gesehen und wenn ich eins in meinem Leben noch machen möchte, dann mir diese unfassbaren Naturschauspielen anschauen! Dies sind diese Backpacker-Momente, in denen man sich mit anderen Reisenden unterhält und merkt: Das Rundreisen und das Kennenlernen von den unterschiedlichsten Menschen aus der gesamten Welt inspirieren einen und bringen einen dazu sich über viele Dinge (insbesondere die eigene Zukunft) Gedanken zu machen. Außerdem interessiert man sich auf einmal für Länder, Geschehnisse und Kulturen, von denen man vorher fast keine Ahnung hatte. In der Hoffnung, dass das Wetter am nächsten Tag besser wird und nach dem wir feststellten, dass wir beide noch ganz viel reisen wollen (und werden!) schliefen wir in unserem kleinen süßen 4er-Zimmer ein.

Dolphins Beach Hostel living area vom Hostel

Am Dienstag erkundeten wir den riesigen Noosa National Park und machten einen drei stündigen Coastwalk. Insgesamt sind wir an vier Buchten gelangt und allesamt waren wunderschön! Am Main Beach angekommen, haben wir uns für zwei Stunden hingelegt und uns in der Sonne gebräunt.  Auch dort ist uns aufgefallen, dass recht überfüllt war wegen den Osterferien. Gerade am Main Beach waren soooo viele Familien unterwegs. Entlang des Strandes gab es eine Einkaufspromenade, an der es eine Menge  von teuren Einkaufsläden gibt. Insgesamt ist Noosa auch ein Urlaubsort für etwas reichere Leute. Es wird mit St. Tropez verglichen und einige bekannte australische Stars haben hier ihre Ferienwohnungen. Die ganzen nächsten Tage waren einfach nur entspannt und die restlichen Tage wurden am Strand verbracht. Insgesamt waren wir fünf Nächte Im Dolphins, wobei wir alle zusammen an einem Abend unten in der living area saßen und den Geburtstag von einer Mitarbeiterin feierten. Mit pinken Luftballons und einem Gitarren-Konzert verbrachten wir einen wirklich schönen Abend im Hostel. Auch wenn der eigentliche Grund unseres „langen“ Aufenthalts in Noosa der war, dass am Samstag unsere Fraser Island Tour startete, genossen wir die Tage in Noosa unheimlich. Nachdem man im Durschnitt nicht länger als zwei Nächte irgendwo bleibt, ist es dann auch mal schön einfach mehrere Tage am Stück an einem tollen Ort wie diesem zu verbringen, besonders wenn  man seine beste Freundin dabei hat, die man davor sechs Monate nicht gesehen hat, gab es (und gibt es immer noch) enorm viel Gesprächsstoff.

Coastwalk

Den Freitag mussten wir auschecken und im Nomads Hostel einchecken, da es dort am Abend eine Infoveranstaltung über die Fraser Tour geben sollte. Trotzdem konnten wir den gesamten Tag das Gepäck im anderen Hostel lassen und den Tag am Sunshine Beach genießen. Am Nachmittag checkten wir dann im andern Hostel ein und haben von dort aus den walk zum Look out Point gestartet, an dem wir uns den Sonnenuntergang anschauten. Da es hier ja gerade Winter wird, geht die Sonne schon um 5.30 pm unter, was etwas schade ist, da die Tage demnach recht kurz sind. Um 5.00 pm oben angekommen genossen wir eine halbe Stunde den Aussicht und den Sonnenuntergang. Super Aussicht und vor allem der Aufbau der Stadt oder des Ortes ist interessant, da es immer wieder Wasserbuchten, Flusslandschaften und kleine Inseln gibt. Von Look out aus konnte man das gut erkennen (schaut euch das Bild dazu an!). Eine irre Landschaft und wirklich traumhaft!

 

mit Malena am Look out point :)

So guys, be excited of all storys from Fraser Island!

Dienstag, 15.04.2014

Die Turbo-Ostküsten-Uluru-Tour mit Malena kann starten!

Zurück in Byron Bay angekommen erwartete mich bereits Malena freudestrahlend und nach ausgiebiger Umarmung hat uns Bjarne, mit dem Malena von Sydney nach Byron mit einem Campervan hoch gereist war, zur „Arts Factory“ (Hostel) gebracht. Dort eingecheckt haben wir uns fortan pausenlos unterhalten und sind zum Strand gelaufen, wo wir uns hinsetzten und genüsslich Wein tranken. Direkt am Strand hatte sich der sogenannte „Funmaker“ aufgebaut. Das sind zwei DJs, die „silent partys“ veranstalten. Man bekommt Kopfhörer, mit denen man zwischen zwei verschiedenen Kanälen wechseln kann. Dann hat man die Möglichkeit unten am Strand, im Wasser oder auch auf den Dünen zu tanzen.  An der jeweiligen Farbe, in der die Kopfhörer leuchten kann man erkennen wer von allen Party Gästen welche Musik gerade hört. Wenn man keine Kopfhörer trägt und nur das Spektakel von außerhalb betrachtet, kann man vielleicht nicht immer die „Dance Moves“ der Personen nachvollziehen, aber es ist einfach ein so irres Gefühl, dass du zusammen mit vielen anderen tanzt, obwohl es keine allgemeine gemeinsame laute Musik gibt. Ich kann so eine „silent party“ jedem nur empfehlen, vor allem, wenn man dabei eine so eindrucksvolle Kulisse hat wie den Strand und man auch im Wasser tanzen kann. Außerdem kann man sich zwischendurch perfekt unterhalten und muss sich dann nicht wie in einer Disco lauthals anbrüllen um den anderen zu verstehen, sondern man braucht einfach nur die Kopfhörer abnehmen. Nach stundenlangem Tanzen gingen wir nachts den gut 25-minütigen Weg zurück zum Hostel und schliefen sofort ein.

Am nächsten Tag wandten wir uns an eine Travelagency („travelbugs“) um unsere weiteren Wochen zu planen. Da wir beide ungefähr die gleichen Vorstellungen von der Ostküsten-Tour hatten, ging es recht zügig ein auf unsere Wünsche angepasstes Paket zusammenzustellen. Nach einer halben Stunde hatten wir dann den ultimativen Trip, der rund einen Monat gehen sollte komplett durchgeplant, allerdings haben wir dann den Preis (der um die 2500$ betrug) gesehen und mussten dann natürlich einiges heraus nehmen. Letztendlich verbrachten wir den gesamten Tag bei „travelbugs“ und haben immer wieder Dinge umgeändert, Hostels heraus genommen und Absprache mit unseren Eltern und der Bank gemacht, da wir beide gucken mussten inwiefern wir das verwirklichen konnten. Am späteren Nachmittag war dann alles einigermaßen geklärt und wir beide waren mit dem vereinbarten Preis zufrieden. Jeder von uns hat nun (ja es ist nicht wenig) 1400€ für diesen wochenlangen Erlebnisspaß ausgegeben. Ich werde auch jetzt nur so viel schreiben, als das wir alle Unterkünfte (außer zwei Mal, da sind wir bei Couchsurfern) und nahezu die gesamte Verpflegung mit im Paket haben und alles andere bis Mitte Mai könnt ihr dann hier immer lesen, mitverfolgen und neidisch sein (haha)! Zum einen etwas wehleidig wegen des vielen ausgegeben Geldes, aber zum anderen total gespannt verbrachten wir den Abend ganz ruhig im Hostel, da die erste Tour schon am nächsten Tag stattfand.  

Am Samstag (12.04.14) gingen wir morgens erneut zur Travelagency um dort die Bezahlung abzuschließen und um dann auch unsere Voucher für die jeweiligen Aktionen zu bekommen. Um 11.00 am startete unsere Tour nach Nimbin, eine kleinen Stadt, die ca. 80 km von Byron Bay entfernt liegt. Nimbin wurde erst durch ein Hippie-Festival 1973, dem Aquarius-Festival, bekannt und gilt seit jeher als Cannabis Oase, da dort der Konsum von Marihuana gebilligt wird. Zudem gibt es ein Hippie Museum und viele kleine alternative Läden. Alles recht klein und teilweise ziemlich strange, aber super interessant, an diesem Ort mal gewesen zu sein. Zudem haben wir einen Kilo Tomaten für nur 1$ gekauft (der aktuelle Preis für Tomaten liegt bei 6$/kg)! Nach zwei Stunden Aufenthalt ging es dann wieder zurück. Am Abend hatten wir uns mit Lea und Antonia, zwei Mädels aus unserer TG, die zurzeit auch in Australien sind, am Strand getroffen. Ich hatte ganz vergessen zu schreiben, dass ich die beiden schon in Brisbane in der Down Under Bar unerwartet getroffen habe. Irgendwie komplett irre, dass wir uns alle seit sechs oder mehr Monaten nicht mehr gesehen haben und uns dann gerade in Australien wiedersehen. Lea macht hier ebenfalls ein work and travel year und Antonia hat sie für einige Woche hier besucht. Gemeinsam quatschten wir und waren scheinbar die einzigen, die keinen Alkohol konsumierten. Da hier die Vorschriften für den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ja deutlich strenger sind als bei uns, ist es nicht erlaubt am Strand Alkohol zu trinken oder diesen mit sich zu führen. Da es Samstagabend war und zudem noch Schulferien, saßen unzählige Jugendliche auf dem Parkplatz, der Wiese oberhalb des Strandes oder unten auf dem Sand und schlürften Bier und Gun (Tetra-Pak-Wein). Schade nur, dass sich dann vier Jungs in die Haare bekommen haben und binnen weniger Minuten die Polizei zur Stelle war. Unglaublich, dass nahezu hunderte von jungen Leuten wie aufgescheucht wegrannten, da sie ihre alkoholische Getränke um sich herum verteilt hatten. Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, als wir die Scharr in Bewegung sahen und die vier Polizisten, die ihnen auf der Spur war. Innerhalb von einer Minute waren wir die einzigen und konnten nur noch ein paar geschnappte Personen sehen, deren Getränke ausgekippt wurden. Pro alkoholisches Getränk muss man 100$ Strafe zahlen und tja, umso blöder, wenn man dann als letzter den Tisch mit dutzend Flaschen verlässt. Wir saßen nicht allzu lange mehr dort, da Malena und ich am Sonntagmorgen den Bus Richtung Noosa nehmen mussten. Von dort aus geht es dann weiter….seid gespannt! :)

silent party! Fahrt nach Nimbin Nimbin Hippie-Museum Nimbin im Museum... Strandmusiker in Byron Bay nette Verschönerungen in den Straßen in Byron Bay gemusterter Strand

Sonntag, 13.04.2014

Brisbane – Australiens Multikultistadt!

Am Samstag (05.06.14), sind wir morgens mit den beiden getrennten Bussen (wir haben zwei unterschiedene Busunternehmen „greyhound“ und „premier“) von Surfers Paradise nach Brisbane gereist, wo wir mittags im „City Backpackers“ nahe der großen Bus- und Bahnstation an der Roma Street eincheckten. Obwohl der Aufbau des gesamten Hostels wirklich interessant war, drei verschiedene Dachterrassen und ein Pool, konnten wir uns nicht so ganz mit dem strengen Geruch unseres Zimmers und der deutlich mangelnden Hygiene des Hostels anfreunden. Zum Glück hatten wir vorerst zwei Nächte gebucht und probierten uns mit Abby, einer Asiatin, bei der Frida und Malena schon zuvor in Brisbane gewohnt haben, in Kontakt zu setzen um bei ihr für die nächsten tage wohnen zu können. Beim ersten Rundlauf durch die Stadt fiel gleich auf, dass die Stadt, die an einem Fluss gelegen ist und die ein kleines bisschen ins Landinnere herein geht, eine etwas andere Struktur hat, als alle bisherigen Küstenstädte. Die wirkliche Innenstadt ist quasi ein Dreieck, dessen Spitze ein wieder mal schöner botanischer Garten bildet. Ansonsten gibt es nicht nur eine besondere Brücke, sondern viele kleinere, teilweise nur für bestimmte Fahrzeuge zugelassen Brücken (mal nur Autos, mal nur Züge). Das Zentrum der Stadt bildet eine lange Einkaufsstraße, die Queen Street, in der die Queen Mall angelegt ist. Unzählige Menschen tummelten sich da auf einer einzigen Straße herum. Obwohl wir bislang schon komische Feststellungen bei den Öffnungszeiten in den verschiedenen Orten gemacht haben, hat Brisbane nochmal alles getoppt. Der „coles“ (Supermarktkette) ist  Mo.-Di. von 9:00 Uhr – 17:00 Uhr geöffnet, am Donnerstag von 9:00 – 21:00 Uhr, am Freitag von 9:00 – 19:00 Uhr, am Samstag von 10:00 – 17:00 Uhr und am Sonntag von 9:00 – 18:00 Uhr. Und so wirrwarr wie die Öffnungszeiten hier aussehen, so hat jedes Geschäft seine eigenen Regeln, was die Zeiten betrifft. Generell kann man sich darauf einstellen, dass Geschäfte um 17:00 Uhr schließen, sie aber am Donnerstag am längsten offen haben und sonntags alles immer offen hat, auch wenn es nur von 10:00 – 15:00 Uhr ist. Brisbane gilt ein bisschen als die Newcomer Stadt Australiens, die gerade einen Boom erlebt (verständlich bei über 300 Sonnentagen im Jahr). Sie war bislang der Platz, an dem es wirklich alle Einflüsse gibt und dessen Bewohner aus den verschiedensten Regionen und Ländern kommen. Zum ersten Mal habe ich deutlich mehr Inder, Südamerikaner und Afrikaner gesehen, als irgendwo sonst hier. Als letzten Punkt würde ich sagen, dass man hier nicht überwiegend sportliche, joggende und schlanke Menschen sieht, sondern es eine größere Spanne des Aussehens und der Körpermaße gibt (eine Art Normalität der Menschen, würde ich sagen).

Da wir am Samstag nicht mehr einkaufen konnten, weil wir uns wieder mal von den Öffnungszeiten haben austricksen lassen, kauften wir am Sonntag für die kommenden Tage ein. Da es zum ersten Mal in den letzten Wochen regnete, verbrachten wir den Sonntag mit rumchillen und damit eine Travelagency auszuchecken, da Anouk  ihre nächsten Ziele nach Brisbane planen wollte. Abends, nach einen völligen „Rumhängtag“ kochten wir Chilli sin carne (eins der ersten Male, dass ich was leckeres selbstgekochtes warmes ohne Nudeln gekocht habe!) und waren glücklich, dass wir wenigstens mit Abby abgesprochen haben, dass wir die kommenden Tage bei ihr in ihrer WG, schlafen konnten.  So liefen wir am Montagmorgen zum Queensland Museum, wo uns Abby mit ihrem Auto abholte. Um nun kurz auf Abby und ihre fünf Mitbewohner einzugehen: Abby hat pinke Haare und ist eine etwas verrückte, aber sehr liebenswerte und lustige 23-jährige Studentin, die in Singapur geboren ist. In der 6-Zimmer-Wohnung leben noch vier weitere Asiatinnen (China und Japan glaube ich) und ein Amerikaner. Eigentlich ist es eine Apartment-Wohnung im 1. Stock einer großen Wohnanlage, die direkt neben den Southbank Parklands liegt. Somit sind wir auch im Stadtteil auf der anderen Seite des Flusses, der sich „Southbank“ nennt. Meiner Meinung nach ist es hier um einiges schöner und interessanter, als auf der anderen Seite, da man hier mehrere Museen und Theater nebeneinander hat und da die größte Bücherei der Stadt und mehrere Universitätsgebäude in der Umgebung liegen. Nicht zu vergessen ist die lang gezogene Parkanlage, mitsamt Citybeach und einem schönen bepflanzten Pfad neben dem Fluss entlang. Die Stadt baute nach der Expo 1988 in Southbank so einiges um, wodurch unter anderem die Parklandschaft entstand. Am Montagnachmittag besichtigten wir die Museen. Im Queensland Museum (ach ja, bevor ich es vergesse: Brisbane ist die Hauptstadt des Bundeslandes Queensland im Nordosten, der nahezu ein Viertel des gesamten Kontinentes ausmacht) gab es eine Menge über die Natur und die Tierwelt des Ortes und weniger über die Geschichte des Bundesstaates, wie es vielleicht in Deutschland üblich gewesen wäre, zu sehen. An Australiens Geschichte spielen vor allem die Aborigines eine wichtige und sehr tragische Rolle. Das sind die Ureinwohner Australiens, die bis heute noch in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens benachteiligt sind, obwohl die Regierung seit Jahrzehnten versucht sie zu fördern. Alles eine lange und spannende Geschichte, mit der ich mich im Outback mal näher auseinander möchte. Nach dem Queensland Museum waren wir noch in der Art Gallery und haben uns diverse Werke von australischen Künstlern angeschaut. Am Abend schauten wir einen Film auf meinem Laptop (den einzigen, den ich auf englisch habe: „no country for old man“ ) und aßen zusammen mit den Mitbewohnern Pancakes.

Am Dienstag ging es dann zur „Lone Pine Koala Sanctuary“, dem größten Wildpark für Koala, indem es aber auch alle anderen einheimischen Tiere zu sehen gab (schaut euch die Fotos an!). Am wohl typischsten für Australien sind wohl neben Koalas und Kängurus, das Schnabeltier, Wombats, Krokodile und alle „großen“ Wassertiere (Delphine, Wale und Haie). Außerdem konnte man noch eine ganze Scharr Vögel bestaunen und Tiere wie das Opossum, Dingos, Emus und Schlangen + Echsen. Das grandiose Highlight des Tages waren die Minuten, in denen ich einen Koala auf dem Arm hatte, einfach unfassbar knuddelig und süß (und das sage ich, obwohl ich nicht gerade Tiere toll finde!  :D). Generell glaube ich, dass Koalas die chilligsten Tiere überhaupt sind. Sie brauchen 22 Stunden Schlaf am Tag und die restlichen zwei Stunden verbringen sie mir Eukalyptus essen – herrliche Geschöpfe! Zudem habe ich noch ein paar Kängurus gestreichelt und Fotos von und mit ihnen gemacht. Auf der Rückfahrt mit dem Bus stellten wir fest, dass es sich zu 100% gelohnt hat, dass wir dort waren, da diese „Sanctuary“ doch um einiges cooler ist, als einen Zoo wie wir ihn kennen und wir vielleicht diese Tierarten nicht so schnell wieder sehen werden. Im Apartment angekommen, hatten wir eigentlich vor nachts in Anouks Geburtstag zu feiern, jedoch schliefen wir beiden um kurz nach halb 12 ein, was etwas peinlich war… :D dafür startete ihr Geburtstag grandios mit einem exzellenten Frühstück mit Eiern (6 Stück für 4$ oder 5$) und Joghurt (purer Luxus! :D). Dann liefen wir zur Stadt und schauten uns in sämtlichen Bäckereien nach dem perfekten Geburtstagskuchen um und beschlossen, dass wir diesen nach der Rundfahrt auf der „free ferry“ kaufen würden. Bevor wir die windige Fahrt auf der kleinen Fähre antraten, stießen wir auf einen Markt, bei dem wir zwischen allen Obstständen einen „german bread“ Stand fanden, an dem man  nahezu richtiges Körnerbrot kaufen konnte und an dem es Brezeln gab. Nach meinem Fund von Pumpernickel im „coles“, war der Stand ein weiteres Zeichen darauf, dass wenn man wirklich Bock auf Körnerbrot hat, man doch die ein oder andere Anlaufstelle finden kann. Nach der Rundfahrt und dem Kauf eines belgischen Schoko-Käse-Kuchens, liefen wir zurück zur WG, wo die Asiatinnen bereits angefangen hatten zu kochen. Sie haben Anouk quasi zum Geburtstag geschenkt, dass sie traditionale asiatische Küche zubereiten würden. Somit gab es jede Menge Reis und mehrere Dips oder Saucen, sowie eine Suppe mit grünen Blättern. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kann es essen. Als Dessert haben wir zwei Eiskugeln von „Mövenpick“ bekommen, da Abby im Mövenpick um die Ecke arbeitet und als nächstes Dessert gab es ein Stück belgischen Pistazien-Schokokuchen, den Manual aus seinem Café mitbrachte. Als krönenden Abschluss gingen wir abends in der „Down Under Bar“ feiern und kamen um 5.00 am nach Hause. Zum Glück konnten wir am Donnerstag bis mittags schlafen, da unsere Busse erst um 2.00 pm gingen. An der Station in der Roma Street trennten sich dann unsere Wege, nachdem wir zusammen gereist waren. Anouk fuhr weiter in den Norden nach Noosa und ich fuhr zurück nach Byron Bay, wo ich mich am Donnerstag (10.04.14) mit Malena treffen wollte.

Alles in allem ist Brisbane eine schöne Stadt, die sich von den Leuten und dem Flair etwas unterscheidet von Sydney (und Melbourne, sagen zumindest alle) und das im positiven Sinne. Southbank und die Parklands sind wundervolle Orte. Nach sechs Tagen freue ich mich aber auch weiter zu reisen, auch wenn es erstmal für ein paar Tage wieder zurückgehen wird. Ich bin gespannt! :)

Skyline Brisbane Weg durch die Parklandschaft Eingang zum botanischen Garten Wiese zwischendrin... Queen Street Mall am Fluss neben dem botanischen Garten :) botanischer Garten... irgendein Regierungsgebäude in Southbank Riesenrad bei Dämmerung

Skyline by night Früchte auf dem Markt yamm yamm :) Geburtstagskuchen! Küche in Abbys Wohnung bunte Stromkästen schmücken die Stadt... free ferry tour großer Balkon mit Sicht auf den Park asiatisches Abendessen im Kunstmuseum Lone Pine EMU! Koala Jippa! cutie! ...ich habe mich entschlossen ihn mitzubringen!

Freitag, 11.04.2014

Surfers Paradise – long beaches, deep water!

Nach dem üblichen Eincheckverfahren sind wir zum Stadtzentrum losgewandert um uns ein wenig im „Paradies“ umzuschauen, wobei ich vollkommen überrascht war von dem Erscheinungsbild der Stadt. Ich hatte mir unter den Namen einen Ort vorgestellt, an dem man den gesamten Tag am Strand verbringt, den Surfern zuschaut und die Zeit genießt; an dem man überall durchtrainierte Surfer sieht und man die Qual der Wahl hat, wenn man den schönsten Bikini im sportlichsten Körper finden möchte; an dem man abends nicht weiß welcher der unzähligen Clubs der Beste ist und ein Ort, an dem junge und junggebliebene in den Tag hinein leben. Zum einem trifft man dort genau das an, aber den viel größere Teil der Touristen machen Familien und Japaner aus. Das Stadtzentrum befindet sich direkt an der langen Promenade und es sind überall überteuerte Restaurants, die sich um das beste „family offer“ streiten. Es gibt neben den surfer shops eine Menge Bekleidungsgeschäfte und alle Hochhäuser die an der Küste entlang in die Luft ragen sind Hotels. Man hat das Gefühl, dass die Stadt ein großer Vergnügungsort ist, an dem man viele Attraktionen hat, wie einen gigantischen Wasserpark, einen Movie Park und andere Spaß bringende Konstruktionen. Zudem sind viele Baustellen in und um die Stadt und ich habe Leute gehört, die die Stadt ein wenig mit Las Vegas vergleichen. Da ich nie da war, allerdings gerne Städte mit meiner Vorstellung von einer amerikanischen Stadt zusammenführe, kann ich dem schon zustimmen.

Nach dem Durchstöbern einiger Läden und einem Abendessen (Falafeltasche für umgerechnet 6€) sind wir zurück zum Hostel, wo wir mit einigen Briten, einem Iren, einer Schwedin und einem Deutschen eine Art Bierpong gespielt haben. Die Nacht wurde dann im „Mebas“ begonnen, in einem kleinen Pub, indem überwiegend Australier ihr Bier zu sich nehmen, weiter geführt und endete im McDonalds, wo uns ein Junge fragte, ob wir wissen wo er (um 2.30 am) Blumen für seine Mutter kaufen könne, da er sich wohl etwas verspätet und er etwas zur Entschuldigung sucht. Kuriose Gestalten, die sich in dieser verwirrenden Art von Stadt rumtreiben.

Am zweiten Tag lagen wir am Strand und taten das, was alle machen, die nicht surfen können: den Surfern zugucken! Am Abend schlenderten wir an der Promenade entlang, wo viele kleine Stände aufgebaut waren. Dies war eine Art Nachtmarkt mit kleinen Attraktionen, wie Wildtiershow und Bodypainting. Den genauen Grund dafür haben wir nicht rausgefunden, aber vielleicht fand es statt, weil die Osterferien an dem Wochenende begonnen und das für diesen Ort gefundenes Fressen ist. Da wir am nächsten Tag um 7.00 am aufstehen mussten um unseren Bus Richtung Brisbane zu bekommen, gingen wir früh ins Bett.

Weiter geht es in Australiens dritt größten Stadt: BRISBANE! :)

ohne Worte... Hotel Hochhäuser melbas :)

Montag, 07.04.2014

Byron Bay - der Sonne entgegen!

Ich habe nun entschlossen, dass ich in einzelnen Etappen von den letzten Tagen berichte, sodass ich jetzt mit meiner Aufbruch in Newcastle am Abend des 30.03.14. beginne.

Da ich mit ein Ticket für 90$ (60€) online von der Buslinie „premier“ gekauft habe, kann ich ab nun an zwischen Sydney und Brisbane alle Busfahrten machen, die der Ostküste entlang in den Norden verlaufen (hop on - hop off). Sonntagabend stieg ich um kurz vor 10.00 pm in den Bus und kam morgens um 9.00 am (31.03.14) in Byron Bay an, wo ich von Shuttle Service des Hostels abgeholt wurde. Nach einer halben Stunde im Hostel, traf ich auf Anouk, die ihr Hostel gewechselt hat, sodass wir zusammen im gleichen Hostel übernachten können. Nachdem wir eincheckten und für vorerst zwei Nächte in ein 8er female dorm unterkamen, begrüßten wir die anderen Mädels im Zimmer: eine Schwedin, eine Französin und der Rest kam aus Deutschland, sodass ich ab dem Zeitpunkt an beschloss, dass ich in den nächsten Tagen, wenn ich zusammen mit Anouk reise, sage, dass ich Dänin bin, damit ich vermeide ständig deutsch zu sprechen. Zudem reden wir beide untereinander ja auch nur englisch und somit klappte das soweit perfekt, bis ich auf meinem Schlafshirt „Spring breack – ich war dabei!“ laß und seufzte. Für alles gibt es aber Erklärungen und so war ich für ein Jahr zum Austausch in der Schulzeit nach Deutschland gegangen. Das interessante an dem ganzen „danish girl“ Ding war, dass zum einen niemand eine Dänin zuvor in Australien getroffen hatte und zum anderen, dass es Spaß macht, wenn man alles versteht, über was Deutsche so plaudern, wenn sie denken, dass sie unter sich sind und niemand sie versteht – herrlich! Nun zum Ort: Byron Bay liegt auf der Ostküste entlang der so genannten „gold coast“ und ist ein sehr schöner, kleiner und vor allem chilliger Fleck, an dem man den ganzen Tag über unfassbar gut relaxen kann! Man hat gar das Gefühl, dass niemand gestresst ist, sondern man viel lieber am Strand sitzt und den Surfern zuschaut. Zudem sind viele nette Läden verteilt, in denen man süße selbst gemachte Dinge finden kann. Somit habe ich meinen ersten Tag damit verbracht, durch die Stadt zu schlendern und abends am Strand zu sitzen und mit ein paar anderen Leuten, die Anouk bei ihren surfing lessons in den Tagen zuvor kennengelernt hat, am Strand zu sitzen und ginger-beer zu trinken (eine Flasche hat 6,50$ gekostet und das war ein Gefühl von purem Luxus!).

Am nächsten morgen beschlossen wir, dass wir hoch zum lighthouse (Leuchtturm an der Spitze der Küste Byron Bays) gehen und uns den Sonnenaufgang anschauen. Leichter gesagt als getan! Somit wanderten wir um 6.00 am im Dunkeln los und waren nach knapp 45 min oben angekommen. Wirklich kaputt und entkräftet, sahen wir den Sonnenaufgang und das war wirklich fabelhaft! Dieses Gefühl, dass man da nur mit einer Hand voll anderer Leute steht und das genießt, war wirklich unbeschreiblich! Dann gingen wir zum östlichsten Punkt des australischen Festlandes, machen Fotos und frühstückten genüsslich auf der Bank davor. Nachmittags gingen wir zum Strand und checkten die Buszeiten für die Weiterfahrt nach Surfers Paradise (ja, so heißt der Ort wirklich!). Aufgrund der Tatsache, dass die Busse nur morgens fahren und wir gerne abends die Clubs und Bars auschecken wollten, verlängerten wir unseren Aufenthalt um eine Nacht. Zusammen mit den Deutschen, einigen Briten und der Schwedin spielten wir „kings cup“ am Abend. Für alle, die nicht wissen worum es da geht: Man legt mit einem Skat-Blatt einen Kreis in der Mitte des Tisches aus und je nachdem welche Karte man zieht, muss man etwas anderes machen (beispielsweise ein Wort bestimmen, dass ab dem Zeitpunkt an nicht mehr gesagt werden darf). Bei jedem Verstoß oder bei anderen Vorkommissen muss man einen Schluck des köstlichen 5-Weins nippen. Da hier man hier generell früher weg geht, waren wir schon um 10.00 pm im „Woodies“. Wie es sich für einen normalen Feierprozess so gehört, schlenderten Jan, Anouk und ich um 2.00 am zum  Hostel uns kauften auf dem Weg noch bei der nächsten Pizzeria Garlic Bread. Beim Hostel angekommen, bestaunten wir noch eine ganze Weile den unglaublichen Sternenhimmel und ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie soooo viele Sterne gesehen habe!!  Unfassbar, wobei Jan meinte, dass man im Outback noch viel mehr sehen kann. Ich bin gespannt!

Der nächste und letzte volle Tag in Byron Bay verlief wie erwartet chillig und ganz entspannt. Wir gingen zum Strand und am Nachmittag saßen wir im Garten unseres Hostels – auch sehr schön! Da mit Anouk ständig erzählt hat wie cool die Surfing Stunden waren, bin ich am Freitag (04.04.14) mit dem Vorhaben, dass ich in den nächsten Wochen auch mal das Surfen ausprobieren werde, in den Bus in Richtung Surfers Paradise gestiegen – wie passend! Und Byron Bay: See you soon, I´ll come back, baby! :)

Sandkünstler an der Küste von Byron Bay Der Leuchttum beim Sonnenaufgang Sonnenaufgang! lighthouse Ein Teil der Küste... ...ein anderer Teil der Küste schöne Strände sind begehrt! jippa - done! selbst er hier relaxt nur...

Sonntag, 30.03.2014

Kings Cross and Newcastle – such amazing places!

Enjoy the sun! Beach!Am Donnerstagvormittag bin ich dann gemeinsam mit Daniel, Erik und Tammy nach Sydney zurück gefahren, wo ich mir morgens ein Hostel in Kings Cross für zwei Nächte gebucht hatte. Das ist ein Stadtteil im Osten von Sydney, welcher als „Party- oder Vergnügungsecke“ der Stadt gesehen wird. In etwa vergleichbar mit Sankt Pauli und der Reeperbahn, nur das es dort für Hamburger Verhältnisse ziemlich gesittet zugeht, was vielleicht auch an der „free alcohol zone“ liegt. Hier darf man nach 10 pm keine alkoholischen Getränke mit sich führen oder gar auf offener Straße trinken. Da es in Daniels Hostel keine freien Plätze mehr gab, checkten Erik und Tammy im selben Hostel wie ich ein, dem „Kings Cross Backpackers“. Mein Zimmer lag im 2. Stock und es hatte zwei Balkone und einen Kühlschrank. Der Nachteil war vielleicht etwas, dass ich mir das Zimmer mit einem Deutschen und vier feierwütigen Engländern teilen musste, was allerdings – abgesehen vom geklauten Stauraum im Kühlschrank, da dieser über und über mit Bier war- alles super ablief und die Jungs auch echt nett waren. Den Tag über schaute ich mir das Viertel im Sonnenschein an, wobei dies wirklich nicht der schönste Teil Sydneys ist. Am Abend gab es eine Aktion, die von unserem Hostel angeboten wurde, bei der man 5$ zahlt und man in drei verschiedene Clubs kommt und in jedem ein Freigetränk erhält. Die ganzen Clubs und Bars sind sehr cool und man kann in allen definitiv gut feiern! 

Am Freitagmorgen verschlief ich leider das Frühstück, aber laut den beiden Münchenern war dies sowieso nicht zumutbar. Generell war das Hostel – ausgenommen unser Zimmer – recht dreckig und ja, nach zehn Tagen bekam dann auch ich mal die ersten Kakerlaken zu Gesicht! Wie ich später mitbekam, darf man Kakerlaken nicht tot treten, bei den riesen Kakerlaken ist das eh etwas schwierig, da die bis zu 70kg auf sich aushalten (!!!), aber das ist nicht der Hauptgrund, sondern nach der leckeren Grütze auf dem Boden, hat man dann ja auch Überreste unter den Schuhen, bei denen es sich meist um Kakerlaken Eier handelt, aus denen dann erneut welche schlüpfen. Demnach ist es also schlimmer sie umzubringen, weil sie sich quasi dadurch vermehren, als dass man sie leben lässt. Alternativ dazu gibt es wohl ein Spray gegen Kakerlaken…eine Philosophie für sich und um ehrlich zu sein, will ich mich mit den Tieren nicht wirklich auseinandersetzen.  Den Tag über verbrachte ich dann noch in einigen Läden, ergatterte mir für umgerechnet 23€ echt schnieke „VANS“ und kaufte noch für 9€  Parfüm von „Victoria secret“  (es gab da ne Aktion, dass man wenn man so und so viele Teile kauft man dann so und so viel Rabatt bekommt, sodass ich mich mit einer Griechin an der Kasse zusammenschloss und sie letztendlich 14$ und ich 7$ gespart haben!). Da Erik bei einem Vorstellungsgespräch für einen Job in den nächsten Wochen  in Manly war und Tammy sich mit einem Berliner traf, lungerte ich den Abend über mit den Engländern im Hostel rum, die wirklich noch partyverrückter sind als Deutsche! Als Erik spät abends wiederkam, war ich froh, dass wir uns in den TV-room abseilen konnten, da dort „The Wolf of Wallstreet“ gezeigt wurde und ich den Film dann auch endlich gesehen und (auf englisch sogar fast komplett) verstanden habe! :)

Samstagmorgen habe ich das erste Mal einen Waschsalon aufgesucht, bei dem ich für Waschmaschinen- und Trocknerbenutzung und Waschpulver umgerechnet 6€ bezahlt habe. Da Erik und Tammy das Hostel wechseln wollten, sind wir gemeinsam zur Central Station gefahren, wo wir uns dann verabschiedeten und ich in den Bus Richtung Newcastle einstieg. Etwas ermüdet, von der Tatsache, dass ich Bus statt Zug fahren musste und wir ganze vier Stunden brauchten, kam ich nachmittags in Newcastle an. Das ist eine nördlich von Sydney gelegene Stadt mit ca.  300.000 Einwohnern, wovon viele Studenten sind. Als ich eingecheckt hatte und gleich loslief um mir die Stadt und die Küste samt Strand anzuschauen, war ich schon vollkommen begeistert von der Lage und dem Flair der Stadt! Es gibt viele kleine sehr, sehr hübsche und orientalisch ausschauende Häuser, die bewachsen sind. Super schön! Auch der Spaziergang auf der Promenade (nennt man das hier auch so?) war klasse! Überall Palmen, frisch gemähter, lebendiger grüner Rasen und ein fantastischer Strand! Als ich am Abend nach gut zwei Stunden Erkundungstour der Stadt und meinem ersten Besuch in einem ALDI in Australien, im Hostel ankam, sah ich anhand eines Rucksacks, dass nach mir noch eine zweite Frau im 4er-Zimmer angereist war. Kurze Zeit später lernte ich Sie dann kennen und keine Stunde später liefen Franzi (23-jährige Studentin aus Stuttgart) und ich dann entlang der Bar-und Clubstraßen. Leider gab es keine richtig gute Cocktailbar und meistens waren es dann Clubs oder aber Restaurants, sodass wir uns in eine Art Schokoladencafé setzten, wo wir genüsslich Smoothies schlürften und beim Beobachten der ganzen Menschen, bis zum Ladenschluss um Mitternacht blieben.

Bei knalligen 28°C und prallem Sonnenschein starteten wir den Tag mit einem  katholischen Gottesdienst in der größten Kathedrale der Stadt. Da es meine erste katholische Messe war, war das ganze Prozedere recht spannend und neu. Alles in allem, samt Abendmahl und einer Menge Weihrauch, waren wir knapp zwei Stunden da. Wie schon am Vortag, viel mir dort beim Verlassen der Kirche, die unglaubliche Freundlichkeit der Australier auf. In nur 36 Stunden wurde ich hier bestimmt ein Dutzend mal angesprochen, sei es als ich aus dem Bus ausstieg und mir jemand half den riesen Rucksack aufzusetzen, an der Ampel wo ich auf einer Karte nach dem Weg zum Hostel suchte oder aber als man Sonntagsmorgens von allen Seiten ein „Friede sei mit dir“ zu hören bekommt und sich eine interessierte Schar Rentner um dich bildet, die dir bei Kaffee und Keksen erzählen wie toll sie Deutschland finden. Putzig und wirklich herzallerliebst! So liefen wir von der Kathedrale weiter zum Lighthouse, einer Art Leuchtturm. Von dort aus genossen wir einen unglaublichen Ausblick! :) Oben angekommen, entschlossen wir uns am Strand weiter zulaufen, wo wir Bilder über Bilder schossen.  Franzi fuhr nachmittags wieder zurück zu dem kleinen Ort in dem sie seit zwei Monaten wohnt und wo sie ihr Auslandspraktikum macht. Ich schlenderte noch ein wenig durch die Stadt und schaute in einige Läden und jetzt sitze ich völlig erschlagen mit meinem rotleuchtenden Gesicht im Hostel.

Um 9:45 pm wird mein Bus Richtung Byron Bay abfahren, wo ich dann morgen früh ankomme. So wenig Schlaf wie ich in den letzten Tagen bekommen habe und bei so viele tolle Eindrücke, die ich verarbeiten muss, werde ich sicher tief und fest im Bus schlafen können. Ihr hört mich wieder, wenn ich mit Anouk am nächsten tollen Strand in Australien liege! :) 

  Wasserbrunnen im Park von Newcastle Smoothie + Eiskaffee im Schokoladencafé :) Ausblick von Lighthouse!

Mittwoch, 26.03.2014

Katoomba und Blue Mountains!

Am Montag Mittag bin ich nach zwei Stunden Zugfahrt für nur 8,50$ (ca.5,20€) in Katoomba angekommen, wo mich leider und zum ersten Mal, kein Sonnenschein, sondern Regen und vor allem viel Nebel erwartete. Zum Glück musste ich nur knapp drei Minuten vom Bahnhof zum "Flying Fox" laufen. Dort eingetroffen, checkte ich bei Ross, dem Besitzer des Hostels ein, der mich prompt durch das gesamte Hostel führte. Mir gefiel es von Beginn an sehr gut! Chillige Leute, nette etwas orientalische Einrichtung und recht klein, aber dafür umso gemütlicher! Ich hatte hier ebenfalls ein 8er Frauenzimmer gebucht. Kaum im Zimmer drin lernte ich auch schon Anne kennen, eine 25-jährige Deutsche, die in den vergangenen Wochen an der Westküste gewohnt hat, wo sie für einige Zeit gearbeitet hat. Praktischer Weise hat sie ein Auto gemietet, sodass wir gleich Nachmittags in guter Hoffnung zum "Echo Point" gefahren sind, dem beliebtesten von vielen Aussichtspunkten des Blue Mountains National Park, von dem aus man direkt auf die "Three Sisters" schauen kann. Das ist eine Felskonstruktion von drei alleinstehenden Felsen, die sehr berühmt ist. Die Legende besagt, dass es einmal drei Schwestern gab, die einen Zauberer als Vater hatten. Jede der drei Schwester (Meehni, Wimlah, und Gunnedoo) wurde von einem der drei Nachbarssöhne begehrt. Als ihr Vater dieses merkte verzauberte er sie aus Schutz vor den Männern in Stein. Leider kam er bei einem schlimmen Kampf ums Leben, noch bevor er seine Töchter zurück verwandeln konnte. Tragische Story, allerdings ist das nur eine von vielen Versionen. Am Echo Point angekommen, war der Nebel leider so dicht, dass wir nichts von den Felsen, dem Wald oder den Bergen sahen. Da Katoomba ein wirklich kleiner Ort ist (7.000 Einwohner), gibt es hier nicht viel zu sehen. Nach dem Besuch einer Schokoladenfabrik (der wohl kleinsten der Welt...), in der auch stolz importierte Schokolade aus Deutschland präsentiert wird, fuhren wir zurück ins Hostel. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir dann hier. Das Beste am ganzen Tag war dann wohl die "Pasta-Night". Ein oder manchmal zwei Mal in der Woche wird für das gesamte Hostel gekocht und für nur 3$ kann man so viel essen wie man möchte. Es gab Nudeln mit einer leckeren vegetarischen Soße, yamm yamm! Abend saßen Anne, Daniel (Deutscher), Anouk (Holländerin) und ich zusammen im Aufenthaltsraum und kreuzten die Finger, auf das es am nächsten Tag besseres Wetter geben würde!

Da der Dienstagmorgen jedoch genauso trüb aussah, entschied ich mich eine Nacht im Hostel zu kürzen, sodass ich nur zwei, statt geplanten drei Nächten in Katoomba verbringen würde. Als Anne, Anouk und ich mit dem Auto Richtung Echo Point fuhren, verschwanden im Nu die Wolken und der Ausblick war fantastisch (siehe Fotos). Von dort aus sind wir von Look out zu Look out gefahren. Ich kann eigentlich gar nicht viel dazu schreiben, weil es unvorstellbar ist wie schön die Aussicht ist und wie unglaublich es ist an den Punkten und Orten zu stehen und zu merken: "Okay, die Natur auf der Welt ist so unfassbar beeindruckend und ich bin ein nur so, so kleiner Punkt auf der Erde" - vollkommen irre das Gefühl da zu sein, frei zu sein, und das Leben zu genießen! Schaut euch also die Bilder an, von dem Wald und den Wasserfällen und auch wenn Fotos das nicht annähernd so rüber bringen können, wie idyllisch es dort aussah, ist es trotzdem schwerer das in Worte zu fassen, als anzuschauen. 

Nach der Tour, kehrten wir, allerdings nachdem wir eine Pizza bei "Domino´s Pizza" für nur 5$ (ca. 3,20€) aßen, da die dort montags und dienstags ein 5$-Pizza-Angebot haben, zum Hostel zurück, wo die beiden mich nur absetzten und sich auf den Weg nach Sydney weiter machten. Erschlagen von den Eindrücken und der vier Stunden langen Tour, schlief ich prompt ein und wachte zum Abendessen auf. Die angekündigte "social time" ist eine geniale Erfindung! So spielten wir am Dienstagabend mit insgesamt einem Ukrainer, einem Schweden, einem Australier, einer Holländerin, einem Franzosen und insgesamt drei Deutschen eine Art "activity". Es war super lustig, allerdings teilweise echt schwer Begriffe zu erklären, wenn man kein "native speaker" ist. Beispielweise sollte ich mit geschlossenen Augen einen "anteater" malen und ich hatte absolut keine Ahnung was das ist. Bei genauerem Betrachten erkennt man "ant" und "eater", also ist ein anteater ein Ameisenesser frei übersetzt und meint auf deutsch Ameisenbär :D Wir saßen bestimmt bis zwei Uhr nachts zusammen und quatschten, lachten und sangen verrückte Lieder.

Am Mittwoch wollte ich eigentlich, nach einem kleinen zwei bis drei Stunden langen Trip durch den Wald, nachmittags auschecken und mich auf den Weg nach Sydney machen, jedoch ging ich mit Nick (Franzose), Daniel, Erik und Tammy (zwei Deutschen aus München, die erst am Dienstagabend angekommen sind) eine der gefährlichsten Routen zu oder an den Wentworth Waterfalls entlang. Anfangs wanderten wir noch auf dem Charles Darwin Weg (den ist er wirklich 1836 gegangen!). Dort hatte man auch den Eindruck, als ob gleich der nächste Apatosaurus um die Ecke schaut und genüsslich Farn schnabuliert. Bloß dann ging dieser Weg so krass ab :D Es war teilweise so steil und aufgrund des ganzen Regens in den Tagen zuvor und da es Mittwoch auch fast unaufhörlich regnete, super glatt und rutschig. Nach 200 Meter der insgesamt 5 km langen als „very dangerous“ eingestuften Route, rutschte ich 18, der 23 Stufen langen Treppe herunter. Unten, erstaunlicher Weise, ohne größere Verletzungen, allerdings mit mehreren Schürfwunden und jetzt erst sichtbaren blauen Flecken, weinte ich das erste Mal (und hoffentlich auch letzte Mal) in Australien. Ab da an war ich so angenervt von dieser Route, dem voraus sprintenden 28-jährigen Franzosen, der Klettern und Wandern über alles liebt und spätestens als Tammy und ich erfuhren, dass sich überall Blutegel an unseren Füßen und Beinen festgesaugt hatten, war für uns das Ding durch. Wehleidig kämpften wir uns knapp 5 Stunden insgesamt diesen Weg entlang. Zwischenzeitig sagte ich dann mal Sätze wie: "Hi Tyrannosaurus, so come on, I´m here, if you wanna have a lunch now, you can pick me away, I don´t wanna go any longer!" - vergebens. Auf der gesamten Route waren weder anderen Menschen noch Dinos unterwegs - leider. Vollkommen durchgeregnet betraten wir das Hostel und als ich bettelnd fragte, ob ich nach diesem Höllentrip eine Nacht länger hier schlafen könnte und ich das das "OK" von Ross abends hatte, war ich heilfroh! Gestern Abend spielten wir "Prominentenraten", jeder hatte einen "Post-it" auf der Stirn und anfangs war ich Ryan Gosling und bei der zweiten Runde stellte ich NEMO dar. Demnach wurde die social time mal wieder zu einer Arte Spieleabend und es ist ziemlich cool, mit rund 15 Leuten einfach mal so etwas zu spielen, wo wir insgesamt aus sieben verschiedenen Ländern kommen. Fragen, wie "Am i white", wenn auf deiner Stirn Michael Jackson steht, heitern gleich die Stimmung auf. Meine Frage, als ich wusste, dass ich ein fictional character bin und ein Tier bin, war: "Do I have more than two legs?" und alle auf meiner Stirn: NEMO lasen, war auch ein kleiner Brüller. Nicht allzu spät ging ich ins Bett, da ich fix und fertig vom Ausflug war! 

Nun sitze ich hier im kleinen Frühstücksraum und checke gleich mal aus, um mittags mit einem Zug nach Sydney zurück zu fahren. Dort schlafe ich nochmal zwei Nächte in einem Hostel und werde Samstag nach Newcastle fahren. Von dort aus plane ich Sonntagabend mit einem Nachtbus oder Nachtzug nach Byron Bay zu fahren und mich da mit Anouk erneut zu treffen. Nach den Tagen hier, schwärme ich für die Blue Mountains, aber halte mich ab nun an fern von steilen Treppen und langen Wandertouren! :)

Aussicht bei Nebel. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts! Blick auf die sometimes there are six sisters! Der Größe nach: Anouk, ich, Anne :) Neben den drei Schwestern... Das ist quasi direkt neben den Türmen auf einer Plattform dort Diese Aussicht! Felsen mit Schriftzügen... ein kleiner Wasserfall... ...ein großer Wasserfall! Eine Minute später lief ein Dino da lang - wirklich!

Sonntag, 23.03.2014

Auf den zweiten Blick...

...fallen mir noch einige Dinge hier in Sydney auf! Neben den schon beschriebenen Stichwörter kommen noch folgende Punkte hinzu: neben den schönes Parks hat Sydney einen tollen Botanic Garden, scheinbar niemand ist übergewichtig, alle joggen (egal wann und wo, bevorzugt in der Hitze der Mittagszeit), bei Mc's chillt niemand (was vielleicht daran liegt, dass die Angabe der Kilojoule um einiges größer geschrieben ist, als die des Burgers/etc. selbst), ein Spaziergang auf der Harbour Bridge lohnt auf jeden Fall, Chinatown is so cute, tolle Feuerwerke, halb nackt ist hier mehr als ganz angezogen und "The Rocks" rocks! :)

Nachdem ich mich am Freitag gegen die Tour mit Jan entschieden habe und für eine Stadttour by night mit Katrin, sind wir um 8:30 pm losgegangen. Durch den Hyde Park, der neben unseren Hostel liegt, sind wir in Richtung Harbour Bridge und Opera House gegangen. Während wir so dahin schlenderten fiel uns auf, wie cool es eigentlich ist, dass wir gerade hier sind und wie wirklich schön die Skyline im Dunkeln aussieht! J Allerdings waren wir auch immer wieder erstaunt wie viele Leute schon um 9:00 pm zu betrunken waren um gerade aus zu gehen. Gerade die Mädels oder eher Frauen haben meist nicht mehr beim Ausgehen an, als ihre Unterwäsche und da man nicht ewig auf 14cm High Heels stöckeln kann, wird der Weg zur nächsten Bar Barfuß fortgesetzt - no problem! Die Erklärung (wenn man das auch nur annähernd so sagen kann) liegt vielleicht darin, dass neue Gesetzte zum Gebrauch alkoholischer Getränke erlassen wurden, nach denen man nach 10 pm keinen Alkohol mehr in "bottle shops" und Hotels kaufen darf, dass es ab 01:30 am ein "lockout" gibt (was auch immer das bedeutet...) und, dass das letzte verkaufte alkoholische Getränk in Clubs und Discos vor 03:00 am sein muss. Dieses Gesetz gibt es seit dem 24.02.14 und man wir überall (in Bus und Bahn) darüber informiert und hingewiesen. Vorerst gilt es für den gesamten Innenstadtbereich von Sydney. Die nächsten beiden Abende sah das ganze Spektakel auf der Straße auch schon so früh so böse aus. Das mal eben zu einer unschönen Sache, die uns beim herumlaufen so aufgefallen ist. Darauf folgte aber eine ganz besonders erfreuliche Erkenntnis und zwar gibt es bei McDonalds ein Eis für 30 cent!! Das ist vor allem dann der Hammer, wenn man mal einen Blick auf die Eispreise sonst so wirft: 1 Kugel 5,60$, 2 Kugeln 7,00$! Und das sind hier die gängigen Preise! Für ein abgepacktes Eis (z. B. Magnum, Maxibon, Calippo) bezahlt man zwischen 3,50$ und 4,50$ - damn! :D Strahlend über den Fund des 30 cent Eises gingen wir zurück zum Hostel.

Am Samstagmorgen machte ich mich gleich auf den Weg zum Paddy´s Market. Das ist zum einen ein Obst- und Früchtemarkt und zum anderen gibt es da alle möglichen Souvenirs für nen Schnappergeld (erinnern mich sehr an diese riesen großen thailändischem Märkte, bei denen es auch jeden "Ramsch" gibt). Zudem befinden sich in den oberen Stockwerken verschiedene Bekleidungsläden und andere Shops. Erstaunlich finde ich es hier, dass es beim Essen/Lebensmitteln (vor allem Tomaten, Eis, Alkohol und ein paar anderen Dingen) extreme Unterschiede im Preis gibt, die Kosten für Bus/Bahn und Touristenausflüge so ca. mit unseren Preisen übereinstimmen, aber das es Kleidung und Schmuck hier soooooo günstig gibt! Für meinen Geldbeutel definitiv fatal! :D Letztendlich habe ich am gesamten Vormittag in Paddy´s Market (der mitten in Chinatown liegt), nichts gekauft außer ein Känguru-Handtuch für den Strand für unschlagbare 7$ (4,60€)! Nach dem Mittagessen und dem Mittagsschlaf, bin ich zum botanischen Garten gelaufen, der sich östlich vom Opera House entlang streckt. Obwohl ich eher als Anti-Garten-und-Tiermensch bekannt bin, muss ich natürlich sagen, dass selbst ich die Flora und Fauna Australiens anfangen werde zu lieben und den Beginn hat der botanische Garten gut gemeistert! :) Ich denke auch, dass man das Feeling schon ein bisschen mit dem Central Park in New York vergleichen kann oder es zumindest etwas im gleichen Stil ist. Umwerfende Blumen, Palmen und sonstiges Grünzeugs, neben einer entlang verlaufenden Skyline. Was natürlich in Sydney cooler ist, dass man neben Großstadt auch noch das Meer bzw. Wasser des pazifischen Ozeans drum herum plätschern hat -> dicker Pluspunkt! :)

Die "The Rocks"-Tour for free holte ich an dem Abend nach und wanderte mit einer Gruppe durch den ältesten Stadtteil. Hier gibt es die ältesten Gebäude Sydneys und der Stadtteil versprüht einen gewissen Charme, den es an anderen Ecken nur selten oder kaum gibt - toll! :) Um 9:00 pm war ich dann rechtzeitig zum Feuerwerk an der Darling Harbour, einem westlichen Stadtteil von Sydney, in dem viele Hotels und Restaurants rund um mehrere Anlegestellen gebaut sind. Dort findet jeden Samstag ein ca. sechs Minuten langes Feuerwerk statt, zudem immer hunderte Touristen kommen. Dieses geht auf einer Empore inmitten der Wasserfläche los. Da ich ein Faible für Feuerwerke habe, beeindruckte mich dieses ebenfalls sehr! Wenn man mal die Kosten und die anderen negativen Faktoren ausblendet, die so ein wöchentliches Feuerwerk mit sich bringt, macht das ganze auch Spaß und man staunt mit vielen anderen gemeinsam! :) Als die Show beendet war traf ich mich mit Katrin, die den Tag in Manly mit einer damaligen Schulfreundin verbrachte. Wir gingen ins Hardrock Café, was dort auch gleich am Darling Harbour ist. Auf dem Rückweg gab es noch das 30 cent Eis und der nächste Tag in Sydney endete perfekt! :)

Sonntagmorgen wurde nicht lang ausgeschlafen sondern es wurde gleich zum Paddy´s Market gelaufen, wo Katrin noch einige "Mitbringsel-Einkäufe" erledigte, da sie am Dienstag schon nach Bangkok fliegt. Gut daran war, dass ich mich schon mal inspirieren konnte und peu à peu Notizen machte für wen ich was mitbringen könnte (seid gespannt! :D). Da Katrin vor Abreise gerne noch in einen Victoria Secret Laden wollte, sind wir zum Queen Victoria Building gelaufen, wo es im Untergeschoss ein solches Geschäft gibt. Dies machte leider erst um 11:00 am auf, sodass wir noch durch einen Laden schlenderten, in dem es ernsthaft Tassen und Teller mit Kate and William gab! :D Ihr müsst euch das Bild dazu unbedingt anschauen! Kein Wunder, dass so ein Hype um das erste Bild von dem Baby gemacht wird, weil es in der ganzen Welt auf Tellern und Tassen zu sehen ist - crazy shit! :D Der Andrang im Victoria Secret laden war ebenfalls so verrückt, dass ich vor der Ladentür gechillt habe und den beschämten Blicken der 14-jährigen Mädels ausgesetzt war (schlimmer als Hollister sag ich euch!). Froh darüber, dass ich andere Probleme hab, als Bodylotion für umgerechnet 50€ zu kaufen und kein bisschen traurig darüber war, dass ich mein Vermögen in 30cent Eis statt 30$ Schlüpper investiere, sah ich Katrins strahlendes Gesicht und ein parfümiert ging es Richtung bus station. Bondi Beach erwartete uns mit 30° C und Sonnenschein! Das ist der bekannteste und auch größte Strand Sydneys. Dort haben wir uns die netten Surfer angeschaut und in der Sonne gebrutzelt, wobei ich stolz sagen muss, dass ich nur auf der linken Hälfte meines Gesichts ein bisschen (oder ein bisschen mehr) Sonnenbrand habe. Fragt mich bitte nicht wie man nach mehrmaligen eincremen am gesamten Körper, ausgerechnet ein red-white-face bekommt, aber peinlich genug um als Fotoattraktion für Chinesen zu sein, ist es alle mal :D Wieder einmal bin ich also froh, dass ich niemanden kenne und Katrin die Lichtverhältnisse auf ihren Fotos gut kalkulieren konnte, sodass man mein geteiltes Gesicht kaum erahnen kann. Nach einem 2,5km langen Spaziergang entlang der Küste, kamen wir an zwei weiteren Stränden vorbei und waren froh, dass wir den Bus ab Bronte Beach zurück zum Hostel nehmen konnten. Nach eine abkühlenden Dusche ging es eben zur Harbour Bridge, wo ich das erste Mal komplett rüber gegangen bin. Eigentlich wollten wir zum "Luna Park", das ist eine Art Vergnügungspark, bei dem man allerdings keinen Eintritt bezahlt, sondern je nach Fahrgeschäft etwas zahlen muss. Allerdings hatte dieser leider schon geschlossen. So fuhren wir den knapp 5 km langen Weg zum Hostel mit dem Zug zurück. Jedoch konnten wir vorher noch von der Brücke das das fantastische Feuerwerk in Manly anschauen! Ich schätze, dass es da, statt Samstags, jeden Sonntag ein ähnlich großes Feuerwerk gibt. 

Soeben bin ich im Hostel angekommen und checke nochmal meine Buchung und Planung für die nächsten Tage. Morgen werde ich vormittags mit dem Zug nach Katoomba fahren, einer Stadt, die etwa 100 km von Sydney entfernt ist. Katoomba liegt quasi in den Blue Mountains. Das ist ein Nationalpark, der zu den schönsten in Australien zählt. Dort werde ich drei Nächte im Flying Fox Hostel verbringen, einem Hostel, indem es eine "social time" gibt, in der man kein Internet nutzen darf, sondern in der man diese Zeit nutzen soll um sich mit anderen zu unterhalten und um die Leute im Hostel kennenzulernen. Die Idee finde ich klasse und noch cooler ist, dass diese "social time" von 6:00 pm - 9:00 pm ist, also genau in der Zeit, wo hier die meisten nur vor ihren Laptops und Handys rumhängen. Außerdem ist das Hostels etwas alternativer und für seinen bunten Style bekannt. Line war dort ebenfalls und war ziemlich begeistert! :) Mal schauen, wann ich dann das nächste Mal schreiben kann oder werde. Ich wollte jedenfalls nochmal sagen, dass mich die Nachrichten über die Seite erreichen und ich mich freue sie zu bekommen und ihr auch gerne auf die Bilder klicken könnt, da ihr dann den Untertitel sehen könnt. :)  Bondi Beach inspired by Salvador Dalí - Botanic Gardens liegender Baum - Botanischer Garten Opera House by night Blick auf die Skyline vom botanischen Garten Skyline by night lustiges Tier im botanischen Garten vor dem Opera House Feuerwerk Darling Harbour Feuerwerk Darling Harbour Katrin und ich :) Der Teller! :D

Freitag, 21.03.2014

Sydney - Erste Eindrücke

"How are you?"

Das ist die wohl meist gestellte Frage in ganz Sydney und wahrscheinlich auch in ganz Australien. Wenn man hier etwas in Läden kauft oder generell angesprochen wird, dann kommt als erstes diese Frage anstatt eines "Welcome" oder "Hello" oder sonst etwas. Vielleicht ist das vergleichbar mit dem deutschen "Was geht?". Jedenfalls antwortet man nicht wirklich darauf oder aber ein "fine" reicht vollkommen aus. Anfangs etwas beirrend, wenn im Geschäft das Personal dich anlächelt und fragt: "How are you today?". Genauso fremd ist es, dass man bei einem Land in dem Linksverkehr herrscht, auch auf den Bürgersteigen links läuft und man aus Gewohnheit auf der rechten Seite geht. Beides legt sich aber, gerade nachdem man täglich mehrmals mit anderen Menschen zusammen stößt, prägt man sich den Linksverkehr anhand der ersten blauen Flecken am Arm ein.

Nachdem ich mein Zimmer bezogen habe (ein 8-Bett-Frauen-Zimmer im zweiten Stock) und eine ausgiebige Dusche genoss, startete ich zu Fuß in Richtung Harbour Bridge und Opera House. Auf dem Weg war ich erstaunt über diese vielen wirklich riesigen Hochhäuser, die in den Himmel ragen. Vom Stadtbild her sind nicht nur die, sondern auch die ganze viktorianische Architektur und das Flair nicht annähernd vergleichbar mit einer Stadt in Deutschland. Vom Hostel aus bin ich ca. 2km bis zur Harbour Bridge gelaufen und dann sah ich diese gigantische Brücke und da musste ich wirklich sagen, dass ich mir die niemals so groß vorgestellt habe! Von ihr aus hat man einen perfekten Blick über die tolle Skyline von Sydney! Als mein Blick dann allerdings auf das Opera House fiel war ich anfangs enttäuscht. In der gesamten Kulisse wirkte es relativ klein und vor allem hässlich. Da es etwas bewölkt war, sah man, dass das Dach eher einen grau-gelben Schimmer hatte und nicht in dem erwarteten weiß strahlte und das der untere Teil braun und abgenutzt wirkte (zum Glück war am nächsten Tag besseres Wetter und so sah alles schon gleich viel toller aus). Da ich nach wie vor mit dem "nicht einschlafen" kämpfte, jedoch wirklich kaputt war, legte ich mich auf eine kleine Grünfläche und entspannte. Um nochmal aufs Wetter näher einzugehen: Es ist wirklich heiß! Die letzten Tage war es immer knapp 30° C, nur wird es um ca 16:00 Uhr etwas bewölkter. Als ich gegen 18:00 Uhr ins Hostel zurückkam, war ich sehr platt und als ich mir beim Verspeisen des meines Baguettes die zurückgelegte Strecke bei googlemaps angeschaut habe, war ich stolz, dass ich um die 10km hinter mich gelegt hatte. Während ich so vor mich hin aß, quatschte mich Katrin an, eine gebürtige Russin, die allerdings vor einigen Jahren nach Deutschland gezogen ist und ebenfalls in meinem Zimmer ist. Da am Mittag niemand in meinem Zimmer war, ist sie die erste die ich hier im Hostel kennenlerne. Da es mittlerweile schon 20:00 Uhr war und ich es gerade noch geschafft hatte beim Reden nicht vollkommen wegzupennen, ging ich früh ins Bett und war super gespannt was mich die nächsten Tage so erwarten würde!

Mein gestriger Tag (20.03.) begann mit dem Frühstück, was hier für jeden im Hostel mit im Preis inbegriffen ist. Dazu zählen vier verschiedene Sorten Cornflakes und eine Sorte Müsli, diverse Marmeladen- und Toastsorten (ja, hier gibt es Toast mit unterschiedlichen Getreide-/Gewürzsorten) und dann noch Erdnussbutter, Sirup und Margarine. Für die Frühstücksbewertungen, die ich so im Internet über Hostels gesehen hatte, war ich von dieser Auswahl positiv überrascht! Um 10:00 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Town Hall, von da aus startet täglich eine kostenlose Stadtführung. Lustiger Weise traf ich da Jan, der ebenfalls von Frankfurt aus geflogen ist, wieder. Während der Stadtführung (die gute drei Stunden ging) tauschten wir uns immer wieder gemeinsam mit Line, die auch in meinem Zimmer wohnt, was wir allerdings erst bei der Stadtführung feststellten, aus. Kurz zu Jan und Line: Jan kommt gebürtig aus Leipzig (man hört es auch an seiner Aussprache) und ist nun seit einigen Jahren Koch in Göttingen. Line ist BWL-Studentin im Master, die sechs Wochen durch Australien und Neuseeland tourt. Beide sind "schon" älter (Jan 28, Line 27) und gerade Line war gefühlt schon überall auf der Welt! Sie hat schon in Malaysia und Oslo gewohnt und hat scheinbar sämtliche Touren alleine durch Asien gemacht. Nachdem die Tour am Circular Quay (dem Schiffsanleger zwischen Harbour Bridge und Opera House) beendet war, aßen wir bei einem Asiaten um die Ecke. Generell ist es hier in allem etwas teurer. Gerade Tomaten finde ich für 3$ für 200g nicht gerade günstig. Deshalb überraschte mich der Preis für das Lunch Menu für 10,95$ (7,25€). Dazu zählten eine Riesen Portion Nudeln mit viiiiiel Gemüse und einer Cola. In Deutschland würde man das sicher (gerade in Hinblick auf die Tatsache, dass wir uns an einem beliebten Ort für Touristen befinden) für den gleichen Preis bekommen. Für den Rückweg zum Hostel nahmen wir den 555er Bus, der einzige Bus der die Stadt for free rauf und runter fährt - richtig cool! Beim Lebensmitteleinkauf kurz zuvor beschlossen wir noch nach Manly zu fahren (das ist einer der 30 Strände Sydneys). Mit Bikini und Handtuch im Gepäck setzten wir mit der Fähre für 18$ both ways in 17 Minuten nach Mainly rüber. Die Fahrt war der Hammer! Sehr windig, dafür war der Ausblick super schön und neben dem Blick auf die Stadt sah man auch an einigen Stellen die tolle Natur. Nach der Ankunft sind wir gleich zum Strand gewandert und haben uns erstmal in die Sonne gefläzt - herrlich! Als die Sonne langsam unterging, schauten wir noch auf der Shopping-Meile entlang, wo jedoch leider viele Geschäfte (wie in Sydneys Innenstadt ebenfalls) um 18:00 Uhr schließen. So haben wir die Fähre um 19:30 Uhr zurück genommen. Auf dem Weg zum Hostel haben Line und ich gesagt, dass wir noch ins "Ivy´s" wollen, einer recht großen Disco am Martin Place die Donnerstag free entry hat. Da man hier in den Supermärkten keinen Alkohol bekommt, sondern ausschließlich in den "liquor stores", Läden, in denen es nur Alkohol gibt und das für krasse Preise, kauften wir da ein. Der günstigste Wodka geht ab 30$ los und generell alles Hochprozentige liegt so um die 50$. Wohingegen der günstiges Wein nur 6$ kostet - ein richtiger Schnapper! Kurz für alle Raucher zur Info: eine 26er Schachtel Marlboro kostet 18$!) Bewaffnet mit Gin, Tonic Water und Weißwein, ging es auf der Dachterasse unseres Hostels los (sehr chillig da oben!). Wir haben uns ca. zwei Stunden lang über Thailand und Bangkok unterhalten, weil Katrin auf ihrem Rückflug noch für eine Woche dort einen Zwischenstopp hat und Line und ich ihr ein paar Tipps und Hinweise geben konnten. Um 23 Uhr im Ivy`s war die Hölle los! Auf 4 Stockwerken, die immer im Viereck rund um die Mitte entlang verliefen, sodass die Tanzfläche auf dem ground floor unter freien Himmel lag, ging ordentlich die Post ab! Die Getränkepreise haben wir gar nicht im Auge gehabt, da wir bei der Hitze und dem Gin nur darauf aus waren das kostenlose Wasserangebot entgegen zu nehmen. Um drei Uhr lagen wir nach viel Tanzen und vielen Fragen "How are you tonight?" im Bett. 

Den heutigen Tag verbringe ich eher gechillter und werde mich wohl erst zum Abend hin aus dem Hostel wagen um mit Jan noch die "Free Rocks Tour" at 6 pm zu starten, da Line heute (hoffentlich, wenn sie nicht verschlafen hat nach der Nacht) den Flug nach Wellingtion genommen hat.

Insgesamt einmal kurz in Stichworten die Eindrücke der Stadt: viele Hochhäuser, viele Asiaten, viele Geschäftsmenschen (Frau im Kostüm mit Ballerinas ist Standard), super free bus service, gelungenes Feiern geht auch trotz krassen Preisen, schöne Strände, eine sehr grüne Stadt mit vielen Parks, Opera House geht doch klar und: es gibt noch soooooo....viel zu entdecken -> auf geht´s! :)

Skyline bei Dämmerung Manly Beach Manly Beach Manly Wharf windige Schifffahrt! :D Auf der Fahrt nach Manly Opera House von vorne Opera House von der Seite Opera House! Harbour Bridge :) The Sydney Tower (das höchste Gebäude glaube ich...) Lustiges Tier im Park Queen Victoria Building Die Dachkuppel des Buildings von unten am Circular Quay ebenfalls Circular Quay und ein Teil von

 

Mittwoch, 19.03.2014

This is the beginning!

Hallo zusammen,

nach anfänglichen Zweifeln, ob es es sinnvoll ist für drei Monate einen Blog zu erstellen, habe ich mich nun dafür entschlossen und TADA hier ist er! Vorerst freue ich mich, dass du auf die Seite gestoßen bist und hoffe, dass wir (du und ich) hier regelmäßig virtuell unterwegs sind. 

Am 17.03.14 ging es am Frankfurter Flughafen Richtung Peking los. Meine Eltern haben mich (alias vollgepackter Käfer, der beim Umfallen alleine nicht wieder hoch gekommen wäre) zum Flughafen gebracht. Nach Kaffee und Bionade gab es die Verabschiedung und ab da an war ich auf mich alleine gestellt. Außer, dass ich mehrmals von der Polizei ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass ich bitte ÜBERALL meinen Pass vorzeigen möchte, klappte der Check-In reibungslos. Im Flugzeug hatte ich den gewünschten Fensterplatz und zwei freudige rund 70-Jährige Rentnerinnen neben mir, die auf dem Weg von Linz nach Peking für eine 18-tägige Rundreise waren. Die Dame, die rechts direkt neben mir saß, war im vergangenen Jahr ebenfalls drei Monate durch Australien gereist und vollkommen begeistert gewesen. Das hat mich natürlich noch mehr zum Strahlen gebracht! :) Nach ca. vier Stunden neben ihr wusste ich nicht nur alles über 17 verschiedene Airlines und über die größten Unterschiede der Kontinente, sondern ab da an wurde es nach dem anfänglichem Neid langsam nervig. So habe ich mir für den Rest des Fluges (als sie eine Redepause wegen eines Toilettengangs einlegen musste), schnell Ohrstöpsel in die Ohren gemacht und die Zeit damit den Film "Captian Phillips" zu schauen. Generell verging der Flug nach Peking recht gut und schnell (drei Mahlzeiten mit Reis fand ich soweit auch ganz cool). Über den Wolken (aiaiai)

In Peking ausgestiegen, kam ich immer noch nicht über den riesen grau-schwarzen SMOG-Himmel, der aus dem Flugzeug über dem Zentrum der Stadt zu erkennen war, hinweg. Viele kleine Chinesen tummelten sich mehr und mehr und liefen wuselnd. jeweils natürlich mit einem Mundschutz versehen, auf dem riesigen Gelände rum. Da kam es mir ganz recht, dass ich durch Zufall auf Phillip und Pascal, zwei Jungs aus Rheine, stieß, die ebenfalls auf dem Weg nach Sydney waren. Zusammen hatten wir gut fünf Stunden Aufenthalt zu bewältigen. Zum Glück hatten wir ein kleines Restaurant gefunden, bei dem wir mit Euro bezahlen konnten bzw. viel mehr kamen die netten jungen chinesischen Frauen im Pulk auf uns zu und "überredeten" und einen Happen zu essen. Dann gab es pro Person für 40 Einheiten der Chinesischen Währung (wir haben pro Essen ca. 6€ bezahlt) komisches Gemüse und REIS!  Das 6€ Meal in Peking - statt yamm eher hmmm

Nachdem wir das "schmackhafte" Mahl hinter uns hatten, trafen wir kurz vorm Check-In Franzi, eine 21-jährige Medizinstudentin, die für vier Wochen ihren Freund Felix hier in Australien besucht. Zudem stießen wir beim Bustransfer Richtung Flugzeug noch auf Jan, ebenfalls ein Deutscher. Den zweiten Flug von Peking nach Sydney (insgesamt zwölf Stunden) verbrachte ich neben einer breitgrinsenden und schmazenden älteren Chinesin, die am Ende noch ein Bild von uns gemacht hat. Auf dem Flug habe ich dann ca. vier Stunden Schlaf bekommen und mir die Filme "ARGO" und "Where The Wild Things Are" (auf englisch mit chinesischem Untertitel) angeschaut. Etwas verspätet kamen wir um ca 8:00 am in Sydney an. Knapp die Wasserlandung verfehlt...

 Praktischer Weise konnte uns Felix (Franzis Freund), mit nach Sydney in die Innenstadt nehmen, obwohl die beiden eigentlich Richtung Blue Mountains zu ihrem Hotel wollten. Da ich ein  schon einige Tage zuvor ein Hostel gebucht hatte, war für mich klar, dass ich zur Elizabeth Street (einer der größten Straßen in Sydneys Innenstadt) wollte, um schnellst möglich einzuchecken. Die beiden anderen Jungs haben hier leider kein Zimmer mehr bekommen, da alles ausgebucht ist. Mal sehen, ob ich die beiden auf der Route nochmal sehen.  Der vollgepackte Kofferraum von Felix (da sicher dieser nicht schließen lässt, mussten wir ihn zubinden - witzige Aktion)

Da ich erst um 12:30 einchecken kann, sitze ich gerade noch in der Lounge und versuche krampfhaft nicht einzuschlafen. Mein erstes Essen hier war etwas zusammengesammelt aus dem Sortiment aus Speisen die es hier gibt, die erstmal meinem bisherigen Essverhalten entsprechen, da ich nach 35 Stunden only rice, Lust auf Baguette, Tomaten und spicy capsicum hatte! Dazu noch 2,5l sparkling water und Pflaumen und ZACK, die ersten 9$ sind dahin (wer ab jetzt an Lust hat um- und auszurechnen: 1€ = ca. 1,52$)  Mein Essen auf der Bank vorm

Nun denn, nach dem ich das Zimmer (welches ich mir mit acht Frauen/Mädels teile) bezogen habe und eine Dusche hinter mir habe, werde ich dann wohl gleich einen „optus“ (australischer Handyanbieter) aufsuchen und mal schauen, was sich da so machen lässt und dann gleich Opera House und Harbour Bridge! :) Yeah man, Sydney here I am! :)

Mittwoch, 19.03.2014

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.